SANKT OTTEN: Video zu ´Das große Weinen ist vorbei´
SANKT OTTEN: Video "Das große Weinen ist vorbei" bei Youtube
Ein rundum gelungenes Debüt, das Freunden ruhigerer Klänge irgendwo zwischen aktuellerem Indie und 80er Wave/Pop-Rock absolut gefallen wird. Die Mischung klingt erfrischend zeitlos, harmonisch und einschmeichelnd - perfekt, um einen harten Tag hinter sich zu lassen.
Gelungener 80er Wave-Pop-Mix, aber wer in seiner Musik wenigstens einen Hauch ROCK erleben möchte, der ist bei MATT SPRINGFIELD an der absolut falschen Adresse.
"Kann denn Liebe Synthie sein?" fragen SANKT OTTEN. "Wer liebt sythiet nicht," antworten wir.
Das gefällt: CHRIS CONNELLYs clever zwischen Rock, Wave und Industrial angesiedeltes neues Soloalbum.
Lückenhafter Gothic Rock mit Wave-Anleihen. Ideenreich, aber ohne Dynamik und klare Struktur.
Haben SANKT OTTEN die Liebe entdeckt? Ja, aber nur die Liebe zu modularen und analogen Synthesizern.
Ziemlich pünktlich zum aktuellen Album "A Different Place" machen sich die Kölner LOTUS FEED ihre (nicht immer ernst gemeinten) Gedanken über "Familienfeste", ihre musikalische und persönliche Zukunft und brennbare Stylingprodukte.
Hätte große Lust, mein "Boys Don´t Cry"-Shirt aus dem Schrank zu kramen und zu schwofen
Ultraseichter Wave-Pop (i.e. "Suicide Pop") mit italienischem Schmalzhaar, Soft Gay und Bibi Porn von glattgewaxten Hedonisten, die sich fälschlicherweise "Nihilist" tätowieren lassen, von Darkroom-Liebe und "German Boys" säuseln und dann durch die Nennung Fassbinders als Inspirationsquelle pseudointellektuell erscheinen wollen. Schlimmer gehts nimmer. Rom mag mit Nero und Orgien eine grossartige Vergangenheit haben, SPIRITUAL FRONT sind trotz Professionalität und einiger World Music-Einflüsse sowohl akustisch wie auch visuell nur grausig oberflächlicher und überflüssiger Mainstream. Ganz im Gegensatz zu Kondomen...
SANKT OTTEN veröffentlichen am 7. Januar 2011 eine Split mit MAJEURE, dem Soloprojekt von A.E. Paterra (ZOMBI).
MAJEURE steuern folgende Stücke bei: "Moonbow", "The Traveler" und "Aleph Institute". Die Namen der Stücke von SANKT OTTEN lauten: "Es ist nicht alles Gold was glänzt", "Ich beantrage die Unsterblichkeit", "Mit offenen Augen" und "Der Sonne entgegen".
Desweiteren findet sich mit dem Stück "Höhere Gewalt" eine Kollaboration beider Künstler unter dem Namen SANKT MAJEURE auf dem Album.
Singer-Songwriter der angenehm schweren Sorte.
Gelegentlich bedienen sich NONMUSIC etwas zu schamlos bei ihren musikalischen Vorbildern DEPECHE MODE oder PLACEBO. Trotz dieses Schönheitsfehlers ist "Not Everything Is Made In China" eine bemerkenswerte CD, die auch bei uns ihre Freunde finden wird.
Auch wenn die Band der fünf Bremer noch relativ jung ist und in ihrer derzeitigen Formation erst seit letztem Jahr besteht, haben sich DOGS ON CATWALK auf Ihrem Album "Tainted Glove" eindeutig von etwas älterer Musik inspirieren lassen. Schon der Titel ist da mehr als ein Wink mit dem Zaunpfahl - eher schon mit dem Vorschlaghammer: Die Anspielung auf den unkaputtbaren SOFTCELL-Hit aus den frühen Achtzigern gibt insbesondere für die ersten paar Songs der CD die Richtung vor, sprich wavig-melancholische Tanzflächenkracher, abwechselnd getragen von vorwärtstreibenden Gitarren- und locker-flockigen Keyboardmelodien.
Wie eine Entdeckungsreise durch Mamas und Papas Synthie-Krautrock-Plattenregal.
"The Flax of Reverie" ist wie ein verzauberter, schöner, aber auch sehr gefährlicher Wald, den es zu entdecken gilt. Da drin verläuft man sich gerne und findet nur schwer wieder raus. Und wer nicht ganz abgestumpft ist, nimmt davon etwas in die reale Welt mit.